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Der Einfluß des Prothesenmaterials auf vaskuläre...
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Der Einfluß des Prothesenmaterials auf vaskuläre Einheilungsvorgänge unter besonderer Berücksichtigung der Intimahyperplasie

Abstract

Gefäßprothesen werden in erster Linie nach mechanischer Stabilität und Thrombogenität beurteilt, während Kriterien des vaskulären Reparationsmechanismus und Kompatibilität mit Gefäßwandzellen bisher wenig Berücksichtigung fanden [1, 2]. Mit der Entwicklung einer bioartifiziellen Prothese wird die Hoffnung verknüpft, die bisherigen schlechten Langzeitergebnisse kleinlumiger Gefäßprothesen verbessern zu können. Beim herkömmlichen synthetischen Gefäßersatz entsteht lediglich eine Pseudointima, die zum einen durch ein hyperplastisches Wachstum an den Anastomosen (Intimahyperplasie) und zum anderen wegen des Fehlens des Endothels keine antithrombotischen Eigenschaften hat [3, 4, 5]. Endotheliale Regeneration und Kontrolle der Intimahyperplasie sind entscheidende Determinanten der Langzeitfunktion. Sie sollten daher bei der Beurteilung des Prothesenmaterials Berücksichtigung finden.

Authors

Köveker G; Jeschke M; Hermanutz V; Coerper S; Becker HD

Book title

Chirurgisches Forum ’95 für experimentelle und klinische Forschung

Pagination

pp. 167-170

Publisher

Springer Nature

Publication Date

January 1, 1995

DOI

10.1007/978-3-642-79621-0_36
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