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Die Pathophysiologie von Verbrennungswunden
Chapter

Die Pathophysiologie von Verbrennungswunden

Abstract

Brandverletzungen stellen weltweit ein erhebliches Problem dar. Obwohl die meisten dieser Verletzungen relativ leicht sind, ist z. B. in den USA bei 40.000 bis 60.000 Patienten jährlich eine Einweisung in ein Krankenhaus oder in ein Verbrennungszentrum für eine adäquate Behandlung notwendig [1]. Aktuellen Studien zufolge konnte innerhalb der letzten 20 Jahre eine Reduktion der stationären Aufnahmen und eine 50% ige Senkung der Todesfälle infolge eines thermischen Traumas erreicht werden. Die Gründe dafür sind hauptsächlich wirksame Präventionsstrategien, durch die die Anzahl und der Schweregrad von Brandverletzungen gesenkt werden konnten [2,3]. Fortschritte bei den chirurgischen und intensivmedizinischen Therapiestrategien basieren auf einem besseren Verständnis der pathophysiologischen Vorgänge im Rahmen des thermischen Traumas. Dieses Kapitel soll das heutige Wissen zum Thema „Pathophysiologie der Verbrennungswunde“ darstellen und somit als Verständnisgrundlage für die Behandlung von Brandverletzten dienen.

Authors

Gauglitz GG; Herndon DN; Kamolz L-P; Jeschke MG

Book title

Verbrennungen

Pagination

pp. 5-23

Publisher

Springer Nature

Publication Date

January 1, 2009

DOI

10.1007/978-3-211-79896-6_2
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