Fieber bei chemotherapie-assoziierter Neutropenie Academic Article uri icon

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abstract

  • Die Neutropenie ist eine der häufigsten Chemotherapie-assoziierten Nebenwirkungen in der Onkologie. Entwickelt der Patient in dieser Situation Fieber, liegt ein onkologischer Notfall vor. Nach umgehender Basisdiagnostik ist die sofortige Therapie mit empirischer Pseudomonas-wirksamer mono- oder dualer Antibiotikatherapie einzuleiten, da in den meisten Fällen eine bakterielle Infektion als ursächlich angenommen wird. Eine Verschiebung von gramnegativen hin zu grampositiven Bakterien und das vermehrte Auftreten multiresistenter Keime werden beobachtet und muss je nach geographischer Verteilung dieser Stämme immer in Betracht gezogen und gegebenenfalls antibiotisch mitabgedeckt werden. In der Regel ist eine stationäre Aufnahme notwendig. Sollte es nicht spätestens nach 72h zu einer Besserung des Zustandes kommen, muss weiterführende Diagnostik erfolgen und die Therapie angepasst werden. Dann muss auch an eine Virusinfektion oder Mykose gedacht werden.

publication date

  • January 1, 2014