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Bioterrorismus und Lunge
Journal article

Bioterrorismus und Lunge

Abstract

Der Streit um den Irak-Krieg und die Ereignisse nach dem 11. September 2001 haben gezeigt, dass Bioterrorismus eine wichtige zeitpolitische Bedrohung und ein potenzielles medizinisches Problem ist. Infektionskrankheiten wie Milzbrand, Pest und Botulismus sind dem Arzt meist nur aus Lehrbüchern bekannt. Über Pocken kann man in Büchern der Medizingeschichte mehr Information bekommen als in Standardwerken der Inneren Medizin, da sie seit 30 Jahren als ausgerottet gelten. Die Atmungsorgane spielen im Zusammenhang mit dem Bioterrorismus eine vielfältige Rolle. Das gilt sowohl für die Aufnahme und primäre Abwehr der Erreger als auch als Ort der Krankheitsprävention nach erfolgter Infektion durch Nutzung des mukosalen Immunsystems. Der vorliegende Übersichtsartikel beschreibt das klinische Erscheinungsbild der durch Biowaffen hervorgerufenen Krankheiten und zeigt potenzielle Wege für Therapie und Prophylaxe.

Authors

Kolb M; Langmann P; Fleischer K

Journal

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift, Vol. 129, No. 3, pp. 93–96

Publisher

Thieme

Publication Date

January 16, 2004

DOI

10.1055/s-2004-816285

ISSN

0012-0472

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